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Wintersonnenwende

Heute erreicht die Dunkelheit mit der längsten Nacht des Jahres und somit der Winter ihren Pol. Ab morgen kehrt das Licht, der Sommer lan


gsam zurück.Gestern, am Feuer im Nachtwald, sind uns zwei Dunkelheiten begegnet. Vielleicht gibt es noch mehr.Da ist eine warme Dunkelheit.Wir sehen nichts, haben keine Klarheit, doch wir fühlen viel, sind verbunden.Sie ist eine lebendige Dunkelheit, weich und haltend.In ihr darf etwas reifen, bevor es Form annimmt, bevor es bereit ist, ins Licht, ins Bewusstsein zu kommen.Und dann gibt es eine kalte Dunkelheit.Eine, die zu uns gehört und doch abgetrennt ist.In ihr leben Schmerz, Trauma, alte Geschichten und ins Unbewusstsein verstossene Anteile – wie «böse Monster».Es ist eine Dunkelheit, die wir oft fürchten, weil wir nicht mit ihr verbunden sind, weil wir nicht wissen, was sie birgt.Wir sind Teil dieser natürlichen Bewegung und dürfen im Dunkeln ankommen. Und reinspüren, wozu sie uns einlädt.🕯 Wie geht es dir in dieser dunklen Jahreszeit?Was machen die langen Nächte mit dir?Zeigen sie dir eher Unangenehmes – oder auch Gemütliches?🕯 Gibt es etwas, dessen Wirkung du gut spürst, das du aber (noch) nicht verstehst?🕯 Spürst du etwas in dir, das noch ein bisschen schlummern möchte, bevor du es jemandem erzählst oder umsetzt?🕯 Wo erlebst du gerade eine warme Dunkelheit, in der etwas reift?Spürst du diese Dunkelheit auch irgendwo im Körper?🕯 Wo nimmst du eine kalte Dunkelheit wahr – oder einen Anteil von dir, den du ablehnst?Wie ist es, mit ihm zu sein?Bis wohin getraust du dich, dich ihm anzunähern? Was brauchst du dafür?

 
 
 

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